Es Campur

Als ich im Restaurant Nusantara in Berlin war, nutzte ich die Gelegenheit um auch eine indonesische Süßspeise zu probieren und bestellte ein Es Campur für 2,50 Euro. Es hat ein wenig gedauert, bis es endlich serviert wurde, sogar länger, als beim eigentlichen Hauptgericht, weswegen ich es fast schon bereut hatte, es testen zu wollen. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn es war schon etwas Ungewöhnliches, wozu man nicht alle Tage die Möglichkeit hat, es zu kosten.

Das Es Campur bedeutet in etwa sowas wie „gemischtes Eis“ und gibt es in unterschiedlichsten Variationen. Bei Nusantara ist es so, wie ihr auch auf dem Bild sehen könnt, dass sich in der Mitte der Schüssel eine Kugel Vanilleeis befindet, die mit Sirup übergossen ist und in einer Art Vanillesauce schwimmt. Um die Vanillekugel herum, also in der Sauce, befinden sich braunschwarze und weiße Geleewürfel und Fruchtstückchen. Bei dem braunschwarzen Gelee handelt es sich um Grasgelee, das einen fruchtig-minzigen Geschmack hat. Das weiße Gelee hat ein wenig nach Rosenwasser geschmeckt, aber ich konnte letztendlich nicht genau identifizieren, aus was es gemacht wurde. Auch bei den Früchten war ich mir nicht sicher, um was es sich genau handelte. Eine Frucht, von der ich erst glaubte, dass es Kaki wäre, ist wahrscheinlich vielmehr Jackbaumfrucht gewesen, die ich bis dahin noch nie gegessen hatte. Auch meine ich, Litschi geschmeckt zu haben.

Insgesamt hat mir das Es Campur geschmeckt und es war definitiv ein Probieren Wert. Ich finde jedoch, dass man für Interessierte auf der Speisekarte hätte vermerken sollen, aus welchen Zutaten dieses Eis letztendlich besteht.

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